Manchmal vergesse ich fast, wie lange „Hippe Girls“ schon Teil meines Lebens ist.
2014 habe ich damit angefangen. Ganz klein, aus Begeisterung heraus, mit vielen Ideen und vor allem mit großer Lust, etwas aufzubauen. Inzwischen sind einige Jahre vergangen, und Hippe Girls hat sich zu so viel mehr als nur einem Online-Shop entwickelt.
Und zum Glück mache ich das schon lange nicht mehr allein.
Dennoch fühlt sich „Hippe Girls“ immer noch sehr nach meinem „Baby“ an. Ich beschäftige mich nach wie vor mit neuen Ideen, Kollektionen, Produkten, Fotos, Kunden, Texten, Verpackungen und tausend Dingen gleichzeitig. Das finde ich wunderbar. Das Unternehmertum gibt mir wirklich Energie.
Aber es gibt ja immer auch die andere Seite.
Die ewige Suche nach Ausgeglichenheit.
Wenn ich arbeite, denke ich manchmal: Eigentlich sollte ich jetzt zu Hause sein. Und wenn ich zu Hause bin, fällt mir plötzlich wieder etwas ein, das ich noch für „Hippe Girls“ erledigen möchte.
Wahrscheinlich ist das etwas, das nie ganz verschwindet.
Ich liebe meine Arbeit über alles, aber letztendlich dreht sich alles um meine Familie.
Ich liebe meinen Mann und meine Mädchen über alles. Wirklich über alles. Sie sind mein Zuhause.
Ich finde es toll, wenn einfach alle um mich herum sind. Wir müssen nicht unbedingt etwas Besonderes unternehmen. Einfach gemeinsam essen, auf dem Sofa sitzen, einen Film anschauen, ein bisschen im Haus herumtollen, plaudern und lachen. Das sind oft genau die Momente, die ich am meisten genieße.
Und natürlich gehört auch unser Hündchen Spot ganz dazu. Ein Schatz, zwar etwas unsicher, aber so unglaublich lieb!
Ich liebe es auch sehr, zu reisen. Neue Orte zu entdecken, schöne Hotels, gutes Essen, an Orten spazieren zu gehen, an denen ich noch nie war. Das genieße ich wirklich sehr – gemeinsam mit meiner Familie die Welt zu entdecken.
Aber lustigerweise bin ich auch jemand, der sich danach sehr freut, wenn ich wieder zu Hause bin.
Vielleicht sogar noch mehr, seit wir gerade umgezogen sind.
Wir wohnen jetzt in unserem Traumhaus, und ich merke, dass mir das sehr viel bedeutet. Ich liebe es, zu Hause zu sein. Dinge schön zu gestalten, zu verändern usw. Immer wieder etwas in Angriff zu nehmen. Eine Ecke anders zu gestalten, etwas Neues für die Wohnung zu besorgen, Pläne für den Garten zu schmieden oder einfach nur zu genießen, wie schön es sich anfühlt, nach Hause zu kommen.
Zu Hause fühle ich mich wirklich zu Hause.
Abgesehen von Arbeit, Familie und Reisen bin ich eigentlich sehr leicht glücklich zu machen.
Ein guter Film.
Ein schönes Buch.
Leckeres Essen.
Ein gutes Glas Wein.
Und vor allem eine gemütliche Atmosphäre.
Ich muss nicht immer auf Hochtouren laufen … aber nun ja, mein Kopf läuft immer auf Hochtouren.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich diesen Blog starten wollte.
Denn bei „Hippe Girls“ dreht sich natürlich alles um Ohrringe, Schmuck und Accessoires, aber hinter „Hippe Girls“ steckt auch einfach ein ganz normales Leben. Eine Familie. Ein Zuhause. Reisen. Zweifel. Pläne. Trubel. Schöne Momente. Ganz normale Tage.
Und das möchte ich hier etwas näher zeigen.
Übrigens gibt es noch etwas, das untrennbar mit dem Unternehmertum verbunden ist und an das ich mich immer noch nicht so recht gewöhnen kann: negative Bewertungen.
Glücklicherweise erhalten wir unglaublich viele liebe Nachrichten, schöne Rückmeldungen und Kunden, die sich wirklich die Mühe machen, uns mitzuteilen, wie zufrieden sie mit ihrer Bestellung sind. Das macht mich aufrichtig sehr glücklich.
Und doch läuft es manchmal seltsam ab.
Eine negative Bewertung kann mich immer noch treffen.
Vor allem, wenn ich das Gefühl habe, dass wir uns wirklich Mühe gegeben haben, ein Problem zu lösen, oder wenn hinter einer Bestellung eine ganze Geschichte steckt, die man in einer solchen Bewertung natürlich nicht erkennen kann.
Ich nehme meine Arbeit sehr persönlich. Vielleicht manchmal sogar etwas zu persönlich.
„Hippe Girls“ ist nicht einfach nur ein Unternehmen, das ich aus der Ferne betrachte. Ich bin jeden Tag mittendrin. Ich kenne die Produkte, ich lese die E-Mails, ich sehe, was gut läuft, und ich ärgere mich, wenn etwas schiefgeht.
Und deshalb tut eine negative Reaktion manchmal einfach weh.
Mir ist natürlich auch bewusst, dass man es nie allen recht machen kann. Manchmal läuft bei einem Transportunternehmen etwas schief, ein Produkt kann hinter den Erwartungen zurückbleiben oder ein Kunde kann eine Situation ganz anders wahrnehmen als wir.
Das gehört dazu.
Aber einfach wird es nicht.
Vielleicht gerade deshalb, weil mir die Menschen, die bei uns bestellen, so viel bedeuten.
Zum Glück gibt es dann immer wieder diese lieben E-Mails, Nachrichten und Rezensionen, die mich daran erinnern, warum ich das schon seit 2014 mit so viel Freude mache.
Deshalb möchte ich auf „Binnenkijken bij Hippe Girls“ nicht nur über Produkte und neue Kollektionen schreiben.
Ich möchte auch über das Unternehmertum berichten, über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, über Reisen, das Leben, Dinge, die mich glücklich machen, und alles, was so dazwischen liegt.
Einfach so, wie es ist.
Denn „Hippe Girls“ ist schon seit 2014 ein wichtiger Teil meines Lebens.
Und vielleicht ist dies ja ein schöner Ort, um ab und zu etwas mehr davon zu zeigen.
Liebe Grüße,
Gwen
